Diagnostischer Marker für mikrobiellen Zellstress bei Burnout, chronischer Erschöpfung und Nebennierenschwäche
Blutuntersuchung auf eine funktionelle Blockade des Vitamin-D-Rezeptors (VDR).
Info: Blut beim Arzt zentrifugieren lassen!
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Die Messung der funktionellen Vitamin-D-Rezeptor-Blockade dient als diagnostischer Marker für mikrobiellen Zellstress und ist eine wichtige Entscheidungsgrundlage für effektive therapeutische Maßnahmen.
Die Bestimmung der funktionellen Blockade des Vitamin-D-Rezeptors ist sinnvoll als Ursachensuche bei:
Liegt eine mikrobielle Zellstressbelastung vor, hat dies unter anderem folgende Auswirkungen:
Der funktionelle Nachweis einer Vitamin-D-Rezeptor-Blockade zeigt das Ausmaß der Erregeraktivität und ob das Immunsystem Unterstützung benötigt. Je ausgeprägter die VDR-Blockade ist, desto höher ist die Erregelast im Organismus von der bei den therapeutischen Erwägungen ausgegangen werden muss. Um so stärker war auch in den vorhergehenden Wochen und Monaten der zu Erschöpfung führende chronische Kampf des Immunsystems mit den Eindringlingen.
Auch wenn sich die Intensität des Immunkampfes phasenweise ändert, führt die Überlastung auf Dauer zu einer zellulären Erschöpfung, die sich besonders im Hormon- und Immunsystem manifestiert.
Weil die Erregeraktivität häufig in der Nacht erhöht ist, kann morgens entsprechend oft ein erhöhter Cortisolmesswert im Tagesprofil beobachtet werden. Betroffene sind morgens beim Aufwachen trotz ausreichender Schlafdauer unzureichend erholt. Zugleich ergibt sich im Cortisol-Tagesprofil ein charakteristisches Bild: Die Nebenniere produziert infolge der Einwirkung des hohen Zellstresses zunächst vermehrt Cortisol. Diesen hohen Cortisolspiegel am Morgen kann die Nebenniere nur kurz aufrechterhalten und bereits am Mittag ist trotz fortbestehendem Stresslevel eine gegenteilige Situation eingetreten: die Cortisolwerte fallen erschöpfungsbedingt ab.
Auch wenn keiner davon etwas ahnt, dieser dauerhafte Zellstress hat Folgen. Zu den häufigen Symptomen zählen unter anderem "grundlose" Erschöpfung, Stimmungsveränderungen, Schlafstörungen, Muskel und Gelenkschmerzen sowie eine vorzeitige Alterung.
Sie erhalten eine schriftliche Befundauswertung und hilfreiche Anleitungen mit Behandlungsprotokoll.
Quellen:
http://mpkb.org/home/translations/german
Proal AD, Albert PJ, Marshall TG (2011):
Metagenome des Menschlichen Körpers. In: Nelson, Karen (Ed.):
Autoimmunkrankheit und das menschliche Metagenom. Springer Media
Proal AD, Albert PJ, Blaney GP, Lindseth IA, Benediktsson C, Marshall TG (2011):
Immunostimulation in the era of the metagenome.
Cellular & Molecular Immunology, 8: 213–225, CSI and USTC.